Dienstabend mal anders: Zu Besuch im „Seelter Reptilienhuss”

Autor: Ingo Jürgens

  • Dienstabend mal anders: Zu Besuch im „Seelter Reptilienhuss”

    Dienstabend mal anders: Zu Besuch im „Seelter Reptilienhuss”

    Am 23.10.2026 stand für unsere Wehr ein ganz besonderer Dienstabend auf dem Plan. Unsere Ortsbrandmeisterin hatte einen Besuch im „Seelter Reptilienhuss” in Ramsloh organisiert. Auch einige Kameraden der Ortswehr Ocholt schlossen sich uns an.

    Der Hintergrund ist durchaus ernst: Bei Einsätzen in Gebäuden oder im Freien kann es vorkommen, dass unsere Einsatzkräfte plötzlich auf Reptilien oder Spinnen treffen. Wenn es soweit ist, greift die Leitstelle regelmäßig auf das Fachwissen des „Seelter Reptilienhuss” zurück. Der vollständig privat finanzierte Zoo im Saterland zeigte uns deshalb, wie man grundlegend mit den Tieren umgeht, welches Verhalten sie an den Tag legen und wie man in solchen Situationen richtig reagiert.

    Vor Ort kamen wir aus dem Staunen kaum heraus: Wir konnten Schlangen, Krokodile und Spinnen aus nächster Nähe bestaunen, dazu seltene Fische wie einen Zitteraal. Das Fachwissen des Personals beeindruckte uns sehr. Schnell entwickelte sich ein reger Austausch über die Tiere und über Einsätze, bei denen man ihnen begegnen kann.

    Möglich wurde dieser besondere Abend auch durch die Unterstützung unseres Fördervereins. Solche Besuche über den Dienstalltag hinaus wären ohne ihn nicht umsetzbar, dafür sagen wir herzlichen Dank an alle Spender.

    Ein herzliches Dankeschön an das „Seelter Reptilienhuss” für diesen lehrreichen und spannenden Abend! Der Zoo steht übrigens auch Privatpersonen und Schulklassen offen. Ein Besuch lohnt sich sicher für alle, die mehr über diese außergewöhnlichen Tiere erfahren möchten.

  • Einsatz: H1 – Umgestürzte Bäume oder Bauteile

    Einsatz: H1 – Umgestürzte Bäume oder Bauteile

    Am 20.09.2026 riss uns der Alarm früh am Morgen aus der Ruhe. Eine Polizeistreife hatte beim Durchfahren unseres Löschbezirks einen umgestürzten Baum entdeckt, der eine Fahrbahnseite blockierte. Für uns hieß es: sofort ausrücken.

    An der Einsatzstelle zählte jeder Handgriff. Genau für solche Momente üben wir, und hier zeigte sich, wie sehr sich das auszahlt. Zuerst sicherten wir die Einsatzstelle mit unserem Fahrzeug ab. Danach arbeiteten die Trupps Hand in Hand: Ein Trupp übernahm die Straßensperrung, ein zweiter bereitete bereits die Sägearbeiten vor, und der dritte leuchtete den Arbeitsbereich aus, damit alle Kräfte sicher arbeiten konnten.

    Jeder wusste, was zu tun war, und alles lief reibungslos. Nach nur wenigen Minuten konnten wir die Straße wieder freigeben.

    Ein kleiner Einsatz, der zeigt, was gute Ausbildung und ein eingespieltes Team leisten können.

    MeldungH1 – Umgestürzte Baumteile
    Datum20.09.2026
    Alarmierung04:12 Uhr
    Einsatzende05:17 Uhr
    Mannstärke1/8 3PA
    AGT-EinsatzNEIN
    TätigkeitHilfeleistung (Sägearbeiten)
    Anfahrtsweg2,3 Km ~ 3 min
  • Einsatz: H0 – Personensuche

    Einsatz: H0 – Personensuche

    Am Samstag, den 12.09.2026, wurden unsere Einsatzkräfte um 21:13 Uhr zu einer Personensuche alarmiert. In Linswegerfeld wurden zwei jugendliche Personen vermisst. Mit einer Besatzung von 1/8 (6PA) rückte unser Löschfahrzeug zum Einsatzort aus.

    Die Suchbedingungen waren an diesem Abend nicht ganz einfach: Es war bereits dunkel, und immer wieder zogen kräftige Schauer über das Gebiet, auch wenn es überwiegend trocken blieb.

    Die Suche wurde primär durch die Polizei organisiert und durch die Drohnenstaffel unterstützt. Unsere Einheit war dabei vor allem als ortskundige Fachberatung eingebunden, sodass eine eigene aktive Suchtätigkeit ausblieb.

    Dennoch konnten die im Fahrzeug wartenden Kameraden einen entscheidenden Beitrag leisten: Während sie auf weitere Einsatzbefehle warteten, nahmen sie die gesuchten Personen wahr und konnten den Kollegen der Polizei damit den entscheidenden Hinweis geben.

    Die beiden Jugendlichen wurden daraufhin aufgefunden. Über Verletzungen ist nichts bekannt. Um 23:00 Uhr konnte der Einsatz für unsere Einheit beendet werden.

    Der Einsatz zeigt, wie wertvoll Ortskenntnis auch abseits klassischer Sucheinsätze sein kann – manchmal entscheidet ein aufmerksamer Blick mehr als eine groß angelegte Suchaktion.

    MeldungH0 – Personensuche
    Datum12.09.2026
    Alarmierung21:13 Uhr
    Einsatzende23:00 Uhr
    Mannstärke1/8 (6PA)
    AGT-EinsatzNEIN
    TätigkeitPersonensuche
    Anfahrtsweg3,5Km ~ 5min
  • Ausbildungstag stärkt den Zusammenhalt

    Ausbildungstag stärkt den Zusammenhalt

    Die Freiwillige Feuerwehr Linswege hat gemeinsam mit den Einheiten aus Garnholt und Westerloy die Ausbildungsstätte der NLBK in Loy besucht, um dort verschiedene Einsatzszenarien strukturiert zu trainieren.

    Im Mittelpunkt der Übung stand das systematische Abarbeiten typischer, aber anspruchsvoller Einsatzlagen mit dem Schwerpunkt auf Atemschutz: Ein Wohnungsbrand mit vermissten Personen, eine Waldbrandlage sowie der Umgang mit Brandmeldeanlagen. Ziel war es, die Einsatzabläufe unter realistischen Bedingungen zu festigen und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einheiten zu stärken.

    Gerade für kleinere Ortswehren wie Linswege zeigen solche strukturierten Übungen immer wieder, wie wertvoll sie sind – insbesondere für Einheiten mit weniger Praxiserfahrung im täglichen Einsatzgeschehen. Da es für Linswege im eigenen Zuständigkeitsbereich kaum Großobjekte mit Brandmeldeanlagen gibt, war das Training im Umgang mit diesen Anlagen ein besonders wichtiger Baustein der Übung.

    Auch für die Gruppenführer bot der Übungstag eine gute Gelegenheit: Da sie im tatsächlichen Einsatzfall nur selten die Führung übernehmen, konnten sie hier wieder praktische Erfahrung darin sammeln, ein Löschfahrzeug zu führen und Entscheidungen unter Einsatzbedingungen zu treffen.

    Zum Abschluss der Übungseinheiten stand eine große Gesamtübung mit allen beteiligten Kräften auf dem Programm. Dabei entwickelte sich der zuvor geübte Wohnungsbrand zu einem Gebäudevollbrand mit deutlich gesteigerter Komplexität: Mehrere vermisste Personen, panische Bewohner und ein Atemschutznotfall forderten Führungskräfte und Kameraden gleichermaßen und mussten unter realistischem Zeitdruck gemeistert werden. Am Ende der Übung waren alle Beteiligten erschöpft, aber zufrieden mit dem Gelernten.

    Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Das Planungsteam verpflegte die Einsatzkräfte hervorragend, unter anderem mit einem gemeinsamen Grillen zum Mittag. Solche Momente abseits der eigentlichen Übung stärken die Kameradschaft und den Zusammenhalt zwischen den Wehren zusätzlich.

    Linswege, Garnholt und Westerloy sind drei von neun Ortswehren, die gemeinsam die Feuerwehr der Gemeinde Westerstede bilden – und Tage wie dieser zeigen, warum dieser Zusammenhalt so viel wert ist. Wenn Kameradinnen und Kameraden aus verschiedenen Orten gemeinsam schwitzen, lachen und an ihre Grenzen gehen, wächst mehr als nur Übungserfahrung: Es wächst das Vertrauen ineinander, das im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen kann. So bleibt die Zusammenarbeit der neun Ortswehren nicht nur gut – sie wird von Übung zu Übung noch enger.

  • Einsatz: H2 Klemm VU / E-call

    Einsatz: H2 Klemm VU / E-call

    Am 30.07.2026 um 17:14 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Linswege gemeinsam mit den Ortsfeuerwehren Westerstede und Garnholt zu einem Verkehrsunfall in die Straße „Zum Hullen“ in Linswege alarmiert. Grund der Alarmierung war ein automatischer Notruf (E-Call) des betroffenen Fahrzeugs, bei dem kein Sprechkontakt zu den Insassen hergestellt werden konnte. Da somit unklar war, ob und wie schwer Personen verletzt bzw. im Fahrzeug eingeklemmt waren, wurde umgehend ein entsprechendes Alarmierungsstichwort ausgelöst.

    Ein Notruf ohne Sprechkontakt – für unsere Einsatzkräfte gehört genau das zu den Momenten, in denen niemand weiß, was einen an der Einsatzstelle wirklich erwartet. Entsprechend zügig rückte unsere Einheit aus und übernahm vor Ort als Erstes die Absicherung der Unfallstelle, um alle Beteiligten und Einsatzkräfte vor weiteren Gefahren zu schützen.

    Schnell wurde klar: Unter den Betroffenen befand sich auch eine minderjährige Person. Gerade in solchen Situationen ist es unseren Kameradinnen und Kameraden ein besonderes Anliegen, den jungen Unfallopfern in dieser belastenden Lage beizustehen – so wurde umgehend eine einfühlsame Personenbetreuung eingeleitet, die dem Kind bzw. Jugendlichen etwas Sicherheit in einer beängstigenden Ausnahmesituation geben sollte.

    Damit die anschließende technische Rettung so sicher wie möglich ablaufen konnte, klemmten unsere Einsatzkräfte die Fahrzeugbatterien ab und sicherten die gesamte Zeit über den Brandschutz – konzentrierte Handarbeit im Hintergrund, während sich andere Kräfte um die Verletzten kümmerten. Auch die übrigen alarmierten Feuerwehren packten bei allen Aufgaben mit an.

    Zum Glück erlitten die Beteiligten nur leichtere Verletzungen. Einsätze wie dieser zeigen einmal mehr, wie sehr man sich in Westerstede aufeinander verlassen kann: Alle neun Ortsfeuerwehren arbeiten Hand in Hand – und genau das macht im Ernstfall den entscheidenden Unterschied.

    Ohne das Ehrenamt und freiwillige Helfer, die ihre Zeit unentgeltlich zur Verfügung stellen, hätte an dieser Unfallstelle kein Feuerwehrmann und keine Feuerwehrfrau gestanden. Werde auch du Teil dieser starken Gemeinschaft – hilf mit beim Helfen.

    MeldungH2 – VU klemm, E-call
    Datum30.07.2026
    Alarmierung17:14 Uhr
    Einsatzende18:30 Uhr
    Mannstärke1/8 (4PA)
    AGT-EinsatzNein
    TätigkeitHilfeleistung
    Anfahrtsweg1 Km ~ 2min
  • Muskeltour Westerstede

    Muskeltour Westerstede

    Ehrenamt trifft Ehrenamt

    Heute unterstützten wir von der Freiwilligen Feuerwehr Linswege gemeinsam mit den neun weiteren Ortswehren aus dem Stadtgebiet Westerstede eine ganz besondere Veranstaltung: die Muskeltour Westerstede.

    Die Muskeltour ist eine jährliche Radsportveranstaltung, die seit 2014 stattfindet und zuletzt mehr als 850 Teilnehmer zählen konnte. Ziel der Veranstaltung ist es, möglichst viele Radfahrer zu begeistern, die allein durch ihre Muskelkraft die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e. V. (DGM) unterstützen. dgm

    Unsere Aufgabe war die Absicherung der Strecke – und die hatte es in diesem Jahr wetterbedingt besonders in sich: Die aktuell sehr hohen Temperaturen forderten nicht nur den Sportlerinnen und Sportlern alles ab, sondern auch unseren Kameradinnen und Kameraden im Einsatz. Trotz der Hitze meisterten alle ihren Dienst zuverlässig und mit vollem Einsatz.

    Gemeinsam mit den anderen Ortswehren aus dem Stadtgebiet sorgten wir dafür, dass die Veranstaltung sicher und reibungslos verlaufen konnte. Am Ende war es ein voller Erfolg – für die Sportler, für die gute Sache und für uns als Feuerwehr.

    Solche Einsätze zeigen: Feuerwehr bedeutet weit mehr als Brände löschen. Wir sind ein Teil unserer Gemeinschaft – und unterstützen, wo immer wir gebraucht werden.

  • Dienstabend Brennen und Löschen

    Dienstabend Brennen und Löschen

    Beim heutigen Dienstabend haben wir uns intensiv mit einem der grundlegendsten Themen der Feuerwehrarbeit beschäftigt: Brennen und Löschen. Nach einem theoretischen Block zu Brandklassen, Löschmitteln und den Gefahren eines Brandes ging es in den Praxisteil – und der hatte es in sich.

    Zunächst wurde die Verbrennung von Holz genauer unter die Lupe genommen: Wie entsteht das Feuer, was passiert beim Abbrand, und warum ist Rauch oft gefährlicher als die Flamme selbst? Anschließend entzündeten wir Magnesium – ein beeindruckendes Experiment, das eindrucksvoll zeigt, warum Metallbrände eine eigene Brandklasse verdienen und warum Wasser hier das Letzte ist, was man einsetzen sollte.

    Den krönenden Abschluss bildete die Simulation eines Fettbrandes – und die Reaktion ließ niemanden kalt. Als Wasser auf das brennende Fett traf, zeigte sich in Sekundenbruchteilen, warum dieser Fehler im Ernstfall lebensgefährlich ist. Was die Theorie beschreibt, wurde hier für alle sichtbar und unvergesslich.

    Ein kurzweiliger, lehrreicher Abend – genau so soll Ausbildung sein. Wir freuen uns schon auf den nächsten Dienstabend!

  • Einsatz: F2 Brand im Freien

    Einsatz: F2 Brand im Freien

    Am Sonntagabend wurden wir um 22:27 Uhr zur Unterstützung der Einheit Westerstede alarmiert. Im Rahmen einer Nachalarmierung rückten wir mit vier Atemschutzgeräteträgern aus, um die bereits eingesetzten Kräfte zu unterstützen und abzulösen.

    In Westerstede war in einem dicht besiedelten Gebiet ein Gartenhaus in Brand geraten. An der Einsatzstelle meldeten sich unsere Atemschutzgeräteträger umgehend beim Gruppenführer, der sie an den Einsatzleiter verwies. Dieser teilte die Kameraden zügig in den laufenden Einsatz ein.

    Das Feuer war beim Eintreffen unserer Einheit bereits gelöscht – jedoch standen noch umfangreiche Nachlöscharbeiten an. Immer wieder wurden an Holzteilen und im Brandgut sehr hohe Temperaturen gemessen, die ein gründliches Vorgehen unabdingbar machten. Trotz des Einsatzes von Schaummittel blieb den Einsatzkräften keine andere Wahl, als das Brandgut großflächig zu verteilen und abzulöschen. Die Kameraden der Einheit Westerstede konnten daraufhin von uns abgelöst werden.

    Der Einsatz zog sich noch weit über Mitternacht hinaus.

    Dieser Abend hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig das reibungslose Zusammenspiel aller Beteiligten ist: von der ersteintreffenden Wehr über die nachrückenden Kräfte und die Einsatzstellenhygiene bis hin zum Nachschub über die FTZ – alle arbeiteten Hand in Hand.

    MeldungF2 – Brand im Freien
    Datum22.06.2026
    Alarmierung22:27 Uhr
    Einsatzende00:55 Uhr
    Mannstärke1/8 4PA
    AGT-EinsatzJa
    TätigkeitNachlöscharbeiten
    Anfahrtsweg5Km ~ 7min
  • Leistungswettkampf in Garnholt

    Leistungswettkampf in Garnholt

    Unsere Leistungsgruppe nahm in diesem Jahr am Freundschaftswettkampf in Garnholt teil – ein Tag, auf den lange hingearbeitet wurde. Wochenlang wurde geübt, geschwitzt und an jedem Handgriff gefeilt, bis er saß. Dann war er endlich da: der große Tag.

    Die Anspannung in der Gruppe war förmlich greifbar, doch ebenso die Vorfreude. Alle waren bereit, alles zu geben, was in ihnen steckte. Als dritte Gruppe ging Linswege an den Start. Die Bedingungen hätten kaum besser sein können, und auch die Truppe war bestens vorbereitet.

    Mit dem Startschuss fiel die ganze Aufregung der vergangenen Wochen ab – jetzt zählte nur noch der Lauf. Zunächst lief alles wie im Training: konzentriert, eingespielt, präzise. Doch dann, beim Kuppeln, verhakten sich zwei Saugschläuche so unglücklich ineinander, dass sie sich nicht richtig schließen ließen. Ein kleiner Moment, der alles veränderte – wertvolle 22 Sekunden gingen verloren. Bei einem Wettkampf, bei dem alle Gruppen nahezu gleichauf liegen, kann genau das den Unterschied zwischen dem ersten und dem letzten Platz ausmachen.

    Die Enttäuschung stand allen ins Gesicht geschrieben, als der Lauf vorbei war. Und doch: Am Ende stand ein respektabler siebter Platz zu Buche – eine Leistung, auf die die Gruppe trotz allem stolz sein darf. Denn auch das gehört zum Wettkampf dazu: Manchmal ist es nur eine Handbreit Pech oder Glück, das über das Ergebnis entscheidet. Wichtig ist, was bleibt – der Zusammenhalt, der Einsatz und der Wille, es beim nächsten Mal noch besser zu machen.

  • Einsatz: H1 Baum auf Straße

    Einsatz: H1 Baum auf Straße

    In der Nacht von Freitag auf Samstag zog eine schwere Gewitterzelle über den Norden Deutschlands hinweg und traf dabei auch das Ammerland. Starke Windböen, Gewitter und heftiger Regen hielten viele Kameradinnen und Kameraden wach – die Wehren im Ammerland waren vielerorts im Einsatz.

    In Linswege blieb es zunächst ruhig. Erst am Folgetag, gegen 8:26 Uhr, erreichte auch unsere Einheit der erste Einsatz: Auf der Fahrbahn waren umgestürzte Bäume gemeldet worden. Zum Glück waren nur Nebenstraßen betroffen. Unsere Einheit rückte aus und beseitigte die umgestürzten Bäume zügig.

    Im Anschluss entschieden sich die Kameraden, eine Kontrollfahrt durch den Ort durchzuführen, um weitere Straßen zu überprüfen und mögliche Folgeeinsätze frühzeitig zu erkennen. Dabei wurden wir von Anwohnern im Vorbeifahren auf weitere Einsatzstellen aufmerksam gemacht. Genau das verstehen wir unter gelebter Feuerwehrarbeit: schnell und unkompliziert helfen, wo es nötig ist.

    Insgesamt wurden vier Bäume von Rad- und Fahrwegen beseitigt. Bei einem der Bäume wurde zudem eine Telefonleitung beschädigt – dies meldeten wir umgehend an die zuständige Stelle weiter.

    Nach getaner Arbeit rückte unsere Einheit wieder ein.

    MeldungH1 – Baum auf Straße
    Datum20.06.2026
    Alarmierung08:28 Uhr
    Einsatzende09:52 Uhr
    Mannstärke1/7 3PA
    AGT-EinsatzNein
    TätigkeitSturmschäden beseitigen
    Anfahrtsweg1 Km ~ 2 min