Einsatz: H2 Hilfeleistung nach Verkehrsunfall.

Autor: Ingo Jürgens

  • Einsatz: H2 Hilfeleistung nach Verkehrsunfall.

    Einsatz: H2 Hilfeleistung nach Verkehrsunfall.

    Das Schützenfest in Linswege hatte den Freitag in einen langen Abend verwandelt. Für viele unserer Kameraden war der Schlaf noch kurz, als der Alarm sie aus dem Bett riss. Doch genau das ist Feuerwehr – nicht wann es passt, sondern wann es nötig ist. Und ohne zu zögern, machten sich unsere Männer und Frauen auf den Weg.

    Daher ein besonderer Dank an die Kameraden, die auf Festen nüchtern bleiben, zurücktreten, im Wissen, dass sie gebraucht werden können.

    Der Einsatzort, die Alpenrosenstraße, ist kein einfaches Pflaster. Große Bäume säumen die Strecke, auf Teilen davon gilt Tempo 100 – eine Kombination, die bei einem Unfall schnell zur Falle werden kann. Bereits auf der Anfahrt liefen die Gedanken der Kameraden voraus: Was erwartet uns? Wie viele Personen sind betroffen?

    Am Unfallort hatte der Rettungsdienst bereits Stellung bezogen. Unsere Einheit handelte sofort und besonnen – der Eigenschutz stand an erster Stelle. Die Straße wurde gesichert, nicht durch Fahrzeuge, die weitere Rettungskräfte aufgehalten hätten, sondern durch Personal, das mit Körper und Präsenz für Sicherheit sorgte. Ein kleines Detail, das in einer solchen Lage alles bedeuten kann.

    Dann die Erleichterung: Keine eingeklemmte Person. Der Meldungsname hatte schlimmeres befürchten lassen. Was bleibt, ist eine Stille, die sich anfühlt wie ein tief durchgeatmeter Atemzug nach langer Anspannung. Unsere Einheit sowie die Einheit Garnholt und Westerstede arbeiteten umgehend dem Rettungsdienst zu: Die Fahrzeugbatterie wurde abgeklemmt, erste Aufräumarbeiten begannen – ruhig, strukturiert, professionell.

    Ein Einsatz, der für viele nach wenigen Stunden Schlaf kam. Ein Einsatz, der zeigt, wer wir sind: Menschen, die dann da sind, wenn andere Hilfe brauchen.

    Danke an alle Einheiten, danke an alle Kameraden.

    MeldungH2 – VU Klemm
    Datum30.05.2026
    Alarmierung06:05 Uhr
    Einsatzende07:00 Uhr
    Mannstärke1/12
    AGT-EinsatzNein
    TätigkeitHilfeleistung
    Anfahrtsweg2,8 Km ~ 9min.

  • Kleine Hände, große Wirkung

    Kleine Hände, große Wirkung

    Was für ein besonderer Tag für unsere kleinen Löschmäuse! Mit strahlenden Augen, bunten Handschuhen und ganz viel Tatendrang machten sich die Kinder der Kinderfeuerwehr Linswege gemeinsam mit zahlreichen Helfern aus dem Ort auf den Weg – mit einer klaren Mission: Unser Dorf soll schöner werden!

    Bei der großen Müll-Sammelaktion zogen die Kinder durch die Straßen von Linswege und sammelten, was dort nicht hingehört. Tüten, Verpackungen, Flaschen – was andere achtlos weggeworfen haben, packten die kleinen Feuerwehrleute kurzerhand an. Und sie waren nicht allein: Eltern, Anwohner und Unterstützer aus dem ganzen Ort schlossen sich an und zeigten gemeinsam, was es bedeutet, Verantwortung für sein Zuhause zu übernehmen.

    Dass dabei die Sicherheit nicht zu kurz kam, dafür sorgte die Feuerwehr Linswege, die den „Einsatz“ der Kleinsten professionell absicherte und für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Denn auch das gehört zum Feuerwehrleben dazu – füreinander da sein und aufeinander aufpassen.

    Doch damit nicht genug: Parallel zur Sammelaktion wurde auch das Beet der Kinderfeuerwehr liebevoll neu bepflanzt. Frische Erdbeeren, duftende Kräuter wie Zitronenmelisse sowie fröhliche Blühpflanzen fanden ein neues Zuhause in der Erde.

    Nach so viel Einsatz war die Belohnung mehr als verdient: Bratwurst, Pommes und ein Eis – und das gemeinsame Strahlen in den Gesichtern der Kinder war der beste Beweis dafür, dass dieser Tag etwas bewegt hat. Nicht nur im Dorf, sondern auch in den Herzen.

    Solche Aktionen sind keine Selbstverständlichkeit. Sie sind möglich, weil Menschen im Hintergrund anpacken, planen und unterstützen. Ein riesengroßes Dankeschön gilt daher an die Betreuer der Kinderfeuerwehr, dem Förderverein der Feuerwehr und der Kinderfeuerwehr Linswege, allen fleißigen Helfern, den engagierten Eltern und allen Spendern, die solche unvergesslichen Erlebnisse für unsere Kinder erst möglich machen.

    Ihr seid alle Helden – groß und klein!


    Hast auch du Lust, etwas zu bewegen?

    Linswege, Petersfeld, Burgforde und Linswegerfeld sind unsere Dörfer – und gemeinsam können wir sie jeden Tag ein bisschen besser machen.

    Feuerwehr bedeutet nicht nur retten und löschen. Es sind oft die kleinen Gesten, die das Große bewirken. Ein gemeinsamer Tag, an dem man lacht und anpackt. Das Gefühl, dazuzugehören. Teil von etwas zu sein, das größer ist als man selbst. Genau das macht unsere Feuerwehrfamilie aus – und genau das geben wir auch an unsere kleinsten Mitglieder weiter.

    Die Kinderfeuerwehr und die Feuerwehr Linswege freuen sich immer über Menschen, die anpacken wollen. Egal ob groß oder klein, egal ob mit Zeit, Herzblut oder Unterstützung:

    • Betreuer – die unsere kleinen Löschmäuse begleiten und fördern
    • Spender – die unsere Arbeit möglich machen
    • Kameraden – die aktiv für die Sicherheit unserer Orte einstehen

    Komm zu uns und hilf mit, einen Unterschied zu machen – für unsere Dörfer, für die Kinder, für uns alle.

  • Feuerwehrzeitung

    Feuerwehrzeitung

    Es war ein besonderer Nachmittag für die Freiwillige Feuerwehr Linswege: Mit freudiger Erwartung und einem breiten Lächeln im Gesicht machten sich einige unserer Kameradinnen und Kameraden gemeinsam auf den Weg zur Druckerei Heiler Siebdruck-Werbung GmbH – um dort etwas in Empfang zu nehmen, worauf viele von uns lange hingefiebert hatten. Die erste Feuerwehrzeitung der Feuerwehr Linswege seit dem Jahr 1985.

    Über 40 Jahre lang gab es keine eigene Zeitung, die über das Leben und Treiben unserer Feuerwehr berichtet hat. Nun liegt sie endlich in unseren Händen – gedruckt, getackert und bereit, in die Hände unserer Gemeinschaft zu gelangen. Der Moment, als die ersten Exemplare aus dem Karton kamen, war für uns alle unvergesslich.

    Ein Projekt, das Herzblut gekostet hat

    Hinter einer solchen Zeitung steckt weit mehr als man zunächst vermuten mag. Viele Stunden des Schreibens, Planens und Organisierens waren notwendig, um dieses Heft von der ersten Idee bis hin zum fertigen Druck zu bringen. Umso größer ist unsere Freude, das Ergebnis jetzt in den Händen halten zu können.

    Ein ganz besonderer Dank gilt daher den Schreiberinnen und Schreibern, die mit ihren Beiträgen, Berichten und Geschichten dieses Heft mit Leben gefüllt haben. Ihr habt Erinnerungen festgehalten, Ereignisse dokumentiert und der Feuerwehr Linswege damit ein Stück Geschichte bewahrt.

    Ebenso herzlich möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken, die dieses Projekt finanziell ermöglicht haben. Ohne eure großzügige Unterstützung wäre die Zeitung niemals gedruckt worden. Ihr habt gezeigt, dass der Zusammenhalt in unserer Gemeinde keine leeren Worte sind.

    Gemeinsam stark – damals wie heute

    Die Feuerwehr Linswege steht seit jeher für Kameradschaft, Einsatzbereitschaft und die enge Verbundenheit mit unserer Gemeinde. Mit der Feuerwehrzeitung möchten wir genau das sichtbar machen – für alle, die ein Teil davon sind, und für alle, die mehr über uns erfahren möchten. Wir hoffen, dass diese Zeitung nicht nur einmalig bleibt, sondern eine neue Tradition begründet, die in den kommenden Jahren fortgeführt wird.

    Interesse an der Feuerwehrzeitung?

    Wer ein Exemplar der Feuerwehrzeitung erhalten möchte, kann sich gerne bei uns melden. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag geben wir die Zeitung mit Freude weiter – solange der Vorrat reicht!

  • Einsatz: H1 – PKW Unfall

    Einsatz: H1 – PKW Unfall

    Am Nachmittag des 24. Februar 2026 wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf der Alpenrosenstraße alarmiert. Laut erster Meldung waren nach einem Unfall Betriebsstoffe aus Fahrzeugen ausgetreten.

    Unverzüglich rückten wir zur Einsatzstelle aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Auffahrunfall zwischen zwei größeren PKW handelte. Durch die Kollision waren Betriebsstoffe aus einem der Fahrzeuge ausgetreten und hatten sich bereits auf der Fahrbahn ausgebreitet. Da die Gefahr bestand, dass die Flüssigkeiten über den angrenzenden Graben weiter in die Umwelt gelangen könnten, war ein zügiges Eingreifen erforderlich.

    Zunächst sicherten wir die Einsatzstelle umfassend ab und sperrten die Alpenrosenstraße vollständig für den Verkehr. Anschließend begannen die Einsatzkräfte damit, die ausgetretenen Betriebsstoffe mit Bindemittel aufzunehmen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und die Umwelt zu schützen. Parallel dazu wurde die zuständige untere Wasserbehörde über die Lage informiert.

    Der Rettungsdienst war (wie auch die Polizei) bereits vor unserem Eintreffen an der Einsatzstelle und hatte sich um die Versorgung der beteiligten Fahrzeuginsassen gekümmert. Während der Maßnahmen unterstützten wir den Rettungsdienst und stellten gleichzeitig den Brandschutz sicher.

    Besonders hervorzuheben war das sehr gute Zusammenspiel aller eingesetzten Kräfte. Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und weitere beteiligte Stellen arbeiteten Hand in Hand und koordiniert zusammen. Durch die gute Zusammenarbeit konnten die notwendigen Maßnahmen zügig und effektiv durchgeführt sowie mögliche Umweltschäden schnell begrenzt werden.

    Nachdem die ausgelaufenen Betriebsstoffe aufgenommen und die verunfallten Fahrzeuge abtransportiert worden waren, bestand keine akute Gefahr mehr für Umwelt oder Verkehr. Im Anschluss übernahm eine beauftragte Spezialfirma die fachgerechte Reinigung der Fahrbahn. Nach Abschluss dieser Maßnahmen konnten wir die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die die Straße anschließend wieder für den Verkehr freigab.

    MeldungH1 – Betriebsstoffe nach VU
    Datum24.02.2026
    Alarmierung16:21 Uhr
    Einsatzende18:17 Uhr
    Mannstärke1/8 + (2 Nachfahrer)
    AGT-EinsatzNein
    TätigkeitAbstreuen und Sichern
    Anfahrtsweg3,1 Km ~ 4 min.
  • Einsatz: H1 – Fahrbahnverunreinigung

    Einsatz: H1 – Fahrbahnverunreinigung

    Am heutigen Tag wurde unsere Einheit zu einer Hilfeleistung im Kreuzungsbereich der Straßen „Zum Hullen“ und „Neuenburger Straße“ alarmiert. Dort war die Fahrbahn durch ausgetretenes Öl verunreinigt worden.

    Die ausgerückten Kameradinnen und Kameraden erkundeten die Einsatzstelle umgehend. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Verunreinigung großflächig und verteilt über den Kreuzungsbereich erstreckte. Aufgrund des Umfangs war eine Aufnahme mit herkömmlichem Ölbindemittel nicht zielführend.

    Nach Rücksprache mit der vor Ort befindlichen Polizei wurde entschieden, dass eine vollständige Sperrung der Straße nicht erforderlich ist. Zur fachgerechten Beseitigung der Verunreinigung wurde eine Spezialfirma beauftragt.

    Nachdem die Einsatzstelle gesichert und die weiteren Maßnahmen eingeleitet waren, konnte diese nach kurzer Zeit an den zuständigen Bauhof übergeben werden.

    Wir waren mit unserer Einheit im Einsatz und konnten nach Abschluss der Maßnahmen wieder einrücken.

    MeldungH1 – Fahrbahnverunreinigung
    Datum11.02.2026
    Alarmierung10:12 Uhr
    Einsatzende12:15 Uhr
    Mannstärke1/6
    AGT-EinsatzNEIN
    TätigkeitKeine
    Anfahrtsweg1 Km ~ 2 min.
  • Übung unter Atemschutz

    Übung unter Atemschutz

    Die Kameradinnen und Kameraden trafen sich heute im Feuerwehrhaus, um genau das zu üben, wofür die Feuerwehr steht: das Retten von Menschenleben.

    Zu Beginn stand die Menschenrettung unter sogenannten Nullsicht-Bedingungen auf dem Dienstplan. Dafür wurden die Masken der Atemschutzgeräte mit einer diffusen Folie abgeklebt. So konnten die Geräteträger nahezu nichts mehr erkennen – realistische Bedingungen, wie sie bei starker Rauchentwicklung im Einsatzfall herrschen.

    Unter diesen erschwerten Umständen tasteten sich die Trupps systematisch vor, suchten Räume ab und übten das sichere Auffinden sowie Retten von vermissten Personen. Kommunikation, Teamarbeit und eine ruhige, strukturierte Vorgehensweise waren hierbei entscheidend.

    Als der zweite Trupp an der Reihe war, wurde zusätzlich ein Atemschutznotfall simuliert. Ein Kamerad galt plötzlich als verunfallt. Ohne zu zögern rückte der bereitstehende Sicherheitstrupp vor, lokalisierte den „verunfallten“ Geräteträger und brachte ihn zügig in Sicherheit.

    Gerade das Trainieren solcher Notsituationen ist von besonderer Bedeutung. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen – Zeit und Routine entscheiden dann über den Erfolg der Rettung. Durch regelmäßige Übungen schaffen wir die Grundlage dafür, auch unter extremen Bedingungen besonnen und professionell zu handeln.

    Ein wichtiger Dienstabend, der einmal mehr gezeigt hat: Übung schafft Sicherheit – für uns und für die Menschen, die sich auf uns verlassen.

  • Einsatz: H2 – eingeklemmte / eingeschlossene Person

    Einsatz: H2 – eingeklemmte / eingeschlossene Person

    Eisregen und spiegelglatte Straßen sorgten im gesamten Ammerland für zahlreiche Verkehrsunfälle. Auch die Freiwillige Feuerwehr Linswege blieb an diesem Tag nicht verschont und wurde zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert.

    Gemeldet war ein PKW-Unfall mit einer eingeklemmten beziehungsweise eingeschlossenen Person im Nachbarort Garnholt. Unmittelbar nach der Alarmierung machten sich unsere Einsatzkräfte vorsichtig auf den Weg. Die extrem glatten Straßen stellten dabei auch für uns eine große Herausforderung dar. Mit viel Umsicht und fahrerischem Können brachte unser Maschinist das Fahrzeug sicher zum Einsatzort – alle Kameraden kamen unversehrt an.

    Bereits bei der Anfahrt bekamen unsere Kammeraden die Meldung, dass die Freiwillige Feuerwehr Garnholt alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet und die Lage erfolgreich abgearbeitet hat. Für unsere Einheit war somit kein weiteres Eingreifen erforderlich und wir konnten den Einsatz auf Anfahrt abbrechen.

    Dieser Einsatz zeigte einmal mehr, wie gefährlich winterliche Straßenverhältnisse sein können – und wie wichtig das schnelle, professionelle Zusammenspiel der Feuerwehren ist.

    Wir danken allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit und appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, bei Eis und Schnee besonders vorsichtig zu fahren.

    MeldungH2 – VU mit PKW eingekl. Pers.
    Datum04.02.2026
    Alarmierung11:17 Uhr
    Einsatzende11:47 Uhr
    Mannstärke1/7 (3PA)
    AGT-EinsatzNein
    TätigkeitEinsatzabbruch
    Anfahrtsweg9,5 Km ~ 10 min.
  • Weihnachtsbaumaktion 2026

    Weihnachtsbaumaktion 2026

    In diesem Jahr musste die traditionelle Weihnachtsbaumsammelaktion aufgrund des starken Schneefalls und des kräftigen Windes kurzfristig um eine Woche verschoben werden. Doch auch die weiterhin widrigen Wetterbedingungen konnten den Einsatzwillen unserer Kameraden nicht bremsen.

    Trotz eisiger Kälte machten sich 13 Kameraden mit drei Traktoren auf den Weg, um in den Ortschaften Linswege, Petersfeld, Linswegerfeld und Burgforde die Weihnachtsbäume der Anwohner einzusammeln. Mit viel Engagement und Teamarbeit wurden alle Bäume zügig verladen und abtransportiert.

    Erstmals verzichtete die Feuerwehr in diesem Jahr bewusst auf das Tragen der Einsatzkleidung. Die Harze der Weihnachtsbäume sowie Schmierstoffe der eingesetzten Traktoren führen immer wieder zu kostspieligen Reinigungen der Schutzkleidung, was die Kassen der Stadt belastet. Um diese Kosten zu reduzieren, griffen die Kameraden auf Privatkleidung beziehungsweise ausgemusterte Einsatzkleidung zurück – eine einfache Maßnahme mit großer Wirkung.

    Die Weihnachtsbaumsammelaktion zeigt einmal mehr, wie stark der Zusammenhalt zwischen Feuerwehr und Dorfgemeinschaft ist: gemeinsam anpacken, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen.

    Trotz Schnee, Wind und frostiger Temperaturen war die Aktion auch in diesem Jahr ein voller Erfolg.

    Vielen Dank für die großartige Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit!

  • Einsatz: B1 – Fahrzeugbrand

    Einsatz: B1 – Fahrzeugbrand

    zu einem Fahrzeugbrand zwischen mehreren Hofgebäuden wurde die Freiwillige Feuerwehr Linswege alarmiert.

    Beim Eintreffen unserer Einsatzkräfte stand der PKW bereits in Vollbrand. Die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Garnholt waren zu diesem Zeitpunkt schon vor Ort und hatten umgehend mit ersten Löschmaßnahmen begonnen.

    Unter Atemschutz gingen die Trupps unserer Einheit sofort zum Schnellangriff mit Wasser über. Doch das Feuer zeigte sich äußerst hartnäckig – erst durch den zusätzlichen Einsatz von Schaum konnten die letzten Flammen und Glutnester endgültig erstickt werden.

    Ursprünglich befand sich der PKW noch in einem der Gebäude (Werkstatt). Dem Besitzer, der anwesend war, gelang es jedoch geistesgegenwärtig, das brennende Fahrzeug rechtzeitig ins Freie zu bringen. So konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Hofgebäude verhindert und größerer Schaden vermieden werden.

    Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens aller eingesetzten Kräfte konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden. Verletzt wurde niemand – nach Abschluss der Nachlöscharbeiten rückten die Wehren erfolgreich wieder ein.

    MeldungB1 – Fahrzeugbrand
    Datum13.01.2026
    Alarmierung14:21 Uhr
    Einsatzende16:00 Uhr
    Mannstärke1/7 (4PA)
    AGT-EinsatzJa
    TätigkeitBrandbekämpfung
    Anfahrtsweg4 Km ~ 5min
  • Einsatz: B3 – Gebäudebrand / Rundbogenhalle

    Einsatz: B3 – Gebäudebrand / Rundbogenhalle

    Am Samstag, den 20.12.2025, kam es am späten Nachmittag zu einem Brand auf einem Baumschulengelände in Westerstede. Gegen 16:25 Uhr wurde der Brand einer Rundbogenhalle gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die rund 8 × 12 Meter große, freistehende Halle bereits in Vollbrand.

    Die alarmierten Feuerwehren der Stadtgemeinde Westerstede nahmen umgehend die Brandbekämpfung auf. Aufgrund der Intensität des Feuers und der sich hinziehenden Löscharbeiten wurde zusätzliches Personal benötigt – unsere Feuerwehr Linswege wurde daraufhin nachalarmiert.

    Vor Ort unterstützten wir die Kameradinnen und Kameraden mit Atemschutzgeräteträgern bei der Brandbekämpfung. Gerade in der fortgeschrittenen Einsatzphase war der Einsatz unter Atemschutz entscheidend, um verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen und ein Wiederaufflammen zu verhindern. Zusätzlich stellten wir einen Powermoon zur Verfügung, der die Einsatzstelle großflächig ausleuchtete und so ein sicheres und effektives Arbeiten bis in die Abendstunden ermöglichte.

    Neben der direkten Brandbekämpfung leisteten unsere Kräfte wertvolle Unterstützung im Einsatzablauf und trugen dazu bei, die langen Einsatzzeiten für alle Beteiligten besser zu bewältigen. Von etwa 16:00 Uhr bis 21:00 Uhr waren wir im Einsatz.

    Dank des koordinierten Vorgehens aller eingesetzten Einheiten konnte das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

    Der Einsatz zeigte einmal mehr, wie wichtig Zusammenarbeit, Ausdauer und gegenseitige Unterstützung im Feuerwehralltag sind. Wir danken allen eingesetzten Kräften für die reibungslose Zusammenarbeit – besonders bei einem Einsatz, der Geduld, Konzentration und Teamgeist über viele Stunden hinweg erforderte.

    MeldungB3 – Gebäudebrand
    Datum20.12.2025
    Alarmierung16:58 Uhr
    Einsatzendeca. 21:00 Uhr
    Mannstärke1/6 3PA (5 nachrückende Kräfte)
    AGT-EinsatzJA
    TätigkeitBrandbekämpfung, Unterstützung
    Anfahrtsweg5 Km ~ 8min