Einsatz: H2 Klemm VU / E-call

Autor: Ingo Jürgens

  • Einsatz: H2 Klemm VU / E-call

    Einsatz: H2 Klemm VU / E-call

    Am 30.07.2026 um 17:14 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Linswege gemeinsam mit den Ortsfeuerwehren Westerstede und Garnholt zu einem Verkehrsunfall in die Straße „Zum Hullen“ in Linswege alarmiert. Grund der Alarmierung war ein automatischer Notruf (E-Call) des betroffenen Fahrzeugs, bei dem kein Sprechkontakt zu den Insassen hergestellt werden konnte. Da somit unklar war, ob und wie schwer Personen verletzt bzw. im Fahrzeug eingeklemmt waren, wurde umgehend ein entsprechendes Alarmierungsstichwort ausgelöst.

    Ein Notruf ohne Sprechkontakt – für unsere Einsatzkräfte gehört genau das zu den Momenten, in denen niemand weiß, was einen an der Einsatzstelle wirklich erwartet. Entsprechend zügig rückte unsere Einheit aus und übernahm vor Ort als Erstes die Absicherung der Unfallstelle, um alle Beteiligten und Einsatzkräfte vor weiteren Gefahren zu schützen.

    Schnell wurde klar: Unter den Betroffenen befand sich auch eine minderjährige Person. Gerade in solchen Situationen ist es unseren Kameradinnen und Kameraden ein besonderes Anliegen, den jungen Unfallopfern in dieser belastenden Lage beizustehen – so wurde umgehend eine einfühlsame Personenbetreuung eingeleitet, die dem Kind bzw. Jugendlichen etwas Sicherheit in einer beängstigenden Ausnahmesituation geben sollte.

    Damit die anschließende technische Rettung so sicher wie möglich ablaufen konnte, klemmten unsere Einsatzkräfte die Fahrzeugbatterien ab und sicherten die gesamte Zeit über den Brandschutz – konzentrierte Handarbeit im Hintergrund, während sich andere Kräfte um die Verletzten kümmerten. Auch die übrigen alarmierten Feuerwehren packten bei allen Aufgaben mit an.

    Zum Glück erlitten die Beteiligten nur leichtere Verletzungen. Einsätze wie dieser zeigen einmal mehr, wie sehr man sich in Westerstede aufeinander verlassen kann: Alle neun Ortsfeuerwehren arbeiten Hand in Hand – und genau das macht im Ernstfall den entscheidenden Unterschied.

    Ohne das Ehrenamt und freiwillige Helfer, die ihre Zeit unentgeltlich zur Verfügung stellen, hätte an dieser Unfallstelle kein Feuerwehrmann und keine Feuerwehrfrau gestanden. Werde auch du Teil dieser starken Gemeinschaft – hilf mit beim Helfen.

    MeldungH2 – VU klemm, E-call
    Datum30.07.2026
    Alarmierung17:14 Uhr
    Einsatzende18:30 Uhr
    Mannstärke1/8 (4PA)
    AGT-EinsatzNein
    TätigkeitHilfeleistung
    Anfahrtsweg1 Km ~ 2min
  • Muskeltour Westerstede

    Muskeltour Westerstede

    Ehrenamt trifft Ehrenamt

    Heute unterstützten wir von der Freiwilligen Feuerwehr Linswege gemeinsam mit den neun weiteren Ortswehren aus dem Stadtgebiet Westerstede eine ganz besondere Veranstaltung: die Muskeltour Westerstede.

    Die Muskeltour ist eine jährliche Radsportveranstaltung, die seit 2014 stattfindet und zuletzt mehr als 850 Teilnehmer zählen konnte. Ziel der Veranstaltung ist es, möglichst viele Radfahrer zu begeistern, die allein durch ihre Muskelkraft die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e. V. (DGM) unterstützen. dgm

    Unsere Aufgabe war die Absicherung der Strecke – und die hatte es in diesem Jahr wetterbedingt besonders in sich: Die aktuell sehr hohen Temperaturen forderten nicht nur den Sportlerinnen und Sportlern alles ab, sondern auch unseren Kameradinnen und Kameraden im Einsatz. Trotz der Hitze meisterten alle ihren Dienst zuverlässig und mit vollem Einsatz.

    Gemeinsam mit den anderen Ortswehren aus dem Stadtgebiet sorgten wir dafür, dass die Veranstaltung sicher und reibungslos verlaufen konnte. Am Ende war es ein voller Erfolg – für die Sportler, für die gute Sache und für uns als Feuerwehr.

    Solche Einsätze zeigen: Feuerwehr bedeutet weit mehr als Brände löschen. Wir sind ein Teil unserer Gemeinschaft – und unterstützen, wo immer wir gebraucht werden.

  • Dienstabend Brennen und Löschen

    Dienstabend Brennen und Löschen

    Beim heutigen Dienstabend haben wir uns intensiv mit einem der grundlegendsten Themen der Feuerwehrarbeit beschäftigt: Brennen und Löschen. Nach einem theoretischen Block zu Brandklassen, Löschmitteln und den Gefahren eines Brandes ging es in den Praxisteil – und der hatte es in sich.

    Zunächst wurde die Verbrennung von Holz genauer unter die Lupe genommen: Wie entsteht das Feuer, was passiert beim Abbrand, und warum ist Rauch oft gefährlicher als die Flamme selbst? Anschließend entzündeten wir Magnesium – ein beeindruckendes Experiment, das eindrucksvoll zeigt, warum Metallbrände eine eigene Brandklasse verdienen und warum Wasser hier das Letzte ist, was man einsetzen sollte.

    Den krönenden Abschluss bildete die Simulation eines Fettbrandes – und die Reaktion ließ niemanden kalt. Als Wasser auf das brennende Fett traf, zeigte sich in Sekundenbruchteilen, warum dieser Fehler im Ernstfall lebensgefährlich ist. Was die Theorie beschreibt, wurde hier für alle sichtbar und unvergesslich.

    Ein kurzweiliger, lehrreicher Abend – genau so soll Ausbildung sein. Wir freuen uns schon auf den nächsten Dienstabend!

  • Einsatz: F2 Brand im Freien

    Einsatz: F2 Brand im Freien

    Am Sonntagabend wurden wir um 22:27 Uhr zur Unterstützung der Einheit Westerstede alarmiert. Im Rahmen einer Nachalarmierung rückten wir mit vier Atemschutzgeräteträgern aus, um die bereits eingesetzten Kräfte zu unterstützen und abzulösen.

    In Westerstede war in einem dicht besiedelten Gebiet ein Gartenhaus in Brand geraten. An der Einsatzstelle meldeten sich unsere Atemschutzgeräteträger umgehend beim Gruppenführer, der sie an den Einsatzleiter verwies. Dieser teilte die Kameraden zügig in den laufenden Einsatz ein.

    Das Feuer war beim Eintreffen unserer Einheit bereits gelöscht – jedoch standen noch umfangreiche Nachlöscharbeiten an. Immer wieder wurden an Holzteilen und im Brandgut sehr hohe Temperaturen gemessen, die ein gründliches Vorgehen unabdingbar machten. Trotz des Einsatzes von Schaummittel blieb den Einsatzkräften keine andere Wahl, als das Brandgut großflächig zu verteilen und abzulöschen. Die Kameraden der Einheit Westerstede konnten daraufhin von uns abgelöst werden.

    Der Einsatz zog sich noch weit über Mitternacht hinaus.

    Dieser Abend hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig das reibungslose Zusammenspiel aller Beteiligten ist: von der ersteintreffenden Wehr über die nachrückenden Kräfte und die Einsatzstellenhygiene bis hin zum Nachschub über die FTZ – alle arbeiteten Hand in Hand.

    MeldungF2 – Brand im Freien
    Datum22.06.2026
    Alarmierung22:27 Uhr
    Einsatzende00:55 Uhr
    Mannstärke1/8 4PA
    AGT-EinsatzJa
    TätigkeitNachlöscharbeiten
    Anfahrtsweg5Km ~ 7min
  • Leistungswettkampf in Garnholt

    Leistungswettkampf in Garnholt

    Unsere Leistungsgruppe nahm in diesem Jahr am Freundschaftswettkampf in Garnholt teil – ein Tag, auf den lange hingearbeitet wurde. Wochenlang wurde geübt, geschwitzt und an jedem Handgriff gefeilt, bis er saß. Dann war er endlich da: der große Tag.

    Die Anspannung in der Gruppe war förmlich greifbar, doch ebenso die Vorfreude. Alle waren bereit, alles zu geben, was in ihnen steckte. Als dritte Gruppe ging Linswege an den Start. Die Bedingungen hätten kaum besser sein können, und auch die Truppe war bestens vorbereitet.

    Mit dem Startschuss fiel die ganze Aufregung der vergangenen Wochen ab – jetzt zählte nur noch der Lauf. Zunächst lief alles wie im Training: konzentriert, eingespielt, präzise. Doch dann, beim Kuppeln, verhakten sich zwei Saugschläuche so unglücklich ineinander, dass sie sich nicht richtig schließen ließen. Ein kleiner Moment, der alles veränderte – wertvolle 22 Sekunden gingen verloren. Bei einem Wettkampf, bei dem alle Gruppen nahezu gleichauf liegen, kann genau das den Unterschied zwischen dem ersten und dem letzten Platz ausmachen.

    Die Enttäuschung stand allen ins Gesicht geschrieben, als der Lauf vorbei war. Und doch: Am Ende stand ein respektabler siebter Platz zu Buche – eine Leistung, auf die die Gruppe trotz allem stolz sein darf. Denn auch das gehört zum Wettkampf dazu: Manchmal ist es nur eine Handbreit Pech oder Glück, das über das Ergebnis entscheidet. Wichtig ist, was bleibt – der Zusammenhalt, der Einsatz und der Wille, es beim nächsten Mal noch besser zu machen.

  • Einsatz: H1 Baum auf Straße

    Einsatz: H1 Baum auf Straße

    In der Nacht von Freitag auf Samstag zog eine schwere Gewitterzelle über den Norden Deutschlands hinweg und traf dabei auch das Ammerland. Starke Windböen, Gewitter und heftiger Regen hielten viele Kameradinnen und Kameraden wach – die Wehren im Ammerland waren vielerorts im Einsatz.

    In Linswege blieb es zunächst ruhig. Erst am Folgetag, gegen 8:26 Uhr, erreichte auch unsere Einheit der erste Einsatz: Auf der Fahrbahn waren umgestürzte Bäume gemeldet worden. Zum Glück waren nur Nebenstraßen betroffen. Unsere Einheit rückte aus und beseitigte die umgestürzten Bäume zügig.

    Im Anschluss entschieden sich die Kameraden, eine Kontrollfahrt durch den Ort durchzuführen, um weitere Straßen zu überprüfen und mögliche Folgeeinsätze frühzeitig zu erkennen. Dabei wurden wir von Anwohnern im Vorbeifahren auf weitere Einsatzstellen aufmerksam gemacht. Genau das verstehen wir unter gelebter Feuerwehrarbeit: schnell und unkompliziert helfen, wo es nötig ist.

    Insgesamt wurden vier Bäume von Rad- und Fahrwegen beseitigt. Bei einem der Bäume wurde zudem eine Telefonleitung beschädigt – dies meldeten wir umgehend an die zuständige Stelle weiter.

    Nach getaner Arbeit rückte unsere Einheit wieder ein.

    MeldungH1 – Baum auf Straße
    Datum20.06.2026
    Alarmierung08:28 Uhr
    Einsatzende09:52 Uhr
    Mannstärke1/7 3PA
    AGT-EinsatzNein
    TätigkeitSturmschäden beseitigen
    Anfahrtsweg1 Km ~ 2 min
  • Einsatz: H2 Hilfeleistung nach Verkehrsunfall.

    Einsatz: H2 Hilfeleistung nach Verkehrsunfall.

    Das Schützenfest in Linswege hatte den Freitag in einen langen Abend verwandelt. Für viele unserer Kameraden war der Schlaf noch kurz, als der Alarm sie aus dem Bett riss. Doch genau das ist Feuerwehr – nicht wann es passt, sondern wann es nötig ist. Und ohne zu zögern, machten sich unsere Männer und Frauen auf den Weg.

    Daher ein besonderer Dank an die Kameraden, die auf Festen nüchtern bleiben, zurücktreten, im Wissen, dass sie gebraucht werden können.

    Der Einsatzort, die Alpenrosenstraße, ist kein einfaches Pflaster. Große Bäume säumen die Strecke, auf Teilen davon gilt Tempo 100 – eine Kombination, die bei einem Unfall schnell zur Falle werden kann. Bereits auf der Anfahrt liefen die Gedanken der Kameraden voraus: Was erwartet uns? Wie viele Personen sind betroffen?

    Am Unfallort hatte der Rettungsdienst bereits Stellung bezogen. Unsere Einheit handelte sofort und besonnen – der Eigenschutz stand an erster Stelle. Die Straße wurde gesichert, nicht durch Fahrzeuge, die weitere Rettungskräfte aufgehalten hätten, sondern durch Personal, das mit Körper und Präsenz für Sicherheit sorgte. Ein kleines Detail, das in einer solchen Lage alles bedeuten kann.

    Dann die Erleichterung: Keine eingeklemmte Person. Der Meldungsname hatte schlimmeres befürchten lassen. Was bleibt, ist eine Stille, die sich anfühlt wie ein tief durchgeatmeter Atemzug nach langer Anspannung. Unsere Einheit sowie die Einheit Garnholt und Westerstede arbeiteten umgehend dem Rettungsdienst zu: Die Fahrzeugbatterie wurde abgeklemmt, erste Aufräumarbeiten begannen – ruhig, strukturiert, professionell.

    Ein Einsatz, der für viele nach wenigen Stunden Schlaf kam. Ein Einsatz, der zeigt, wer wir sind: Menschen, die dann da sind, wenn andere Hilfe brauchen.

    Danke an alle Einheiten, danke an alle Kameraden.

    MeldungH2 – VU Klemm
    Datum30.05.2026
    Alarmierung06:05 Uhr
    Einsatzende07:00 Uhr
    Mannstärke1/12
    AGT-EinsatzNein
    TätigkeitHilfeleistung
    Anfahrtsweg2,8 Km ~ 9min.

  • Kleine Hände, große Wirkung

    Kleine Hände, große Wirkung

    Was für ein besonderer Tag für unsere kleinen Löschmäuse! Mit strahlenden Augen, bunten Handschuhen und ganz viel Tatendrang machten sich die Kinder der Kinderfeuerwehr Linswege gemeinsam mit zahlreichen Helfern aus dem Ort auf den Weg – mit einer klaren Mission: Unser Dorf soll schöner werden!

    Bei der großen Müll-Sammelaktion zogen die Kinder durch die Straßen von Linswege und sammelten, was dort nicht hingehört. Tüten, Verpackungen, Flaschen – was andere achtlos weggeworfen haben, packten die kleinen Feuerwehrleute kurzerhand an. Und sie waren nicht allein: Eltern, Anwohner und Unterstützer aus dem ganzen Ort schlossen sich an und zeigten gemeinsam, was es bedeutet, Verantwortung für sein Zuhause zu übernehmen.

    Dass dabei die Sicherheit nicht zu kurz kam, dafür sorgte die Feuerwehr Linswege, die den „Einsatz“ der Kleinsten professionell absicherte und für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Denn auch das gehört zum Feuerwehrleben dazu – füreinander da sein und aufeinander aufpassen.

    Doch damit nicht genug: Parallel zur Sammelaktion wurde auch das Beet der Kinderfeuerwehr liebevoll neu bepflanzt. Frische Erdbeeren, duftende Kräuter wie Zitronenmelisse sowie fröhliche Blühpflanzen fanden ein neues Zuhause in der Erde.

    Nach so viel Einsatz war die Belohnung mehr als verdient: Bratwurst, Pommes und ein Eis – und das gemeinsame Strahlen in den Gesichtern der Kinder war der beste Beweis dafür, dass dieser Tag etwas bewegt hat. Nicht nur im Dorf, sondern auch in den Herzen.

    Solche Aktionen sind keine Selbstverständlichkeit. Sie sind möglich, weil Menschen im Hintergrund anpacken, planen und unterstützen. Ein riesengroßes Dankeschön gilt daher an die Betreuer der Kinderfeuerwehr, dem Förderverein der Feuerwehr und der Kinderfeuerwehr Linswege, allen fleißigen Helfern, den engagierten Eltern und allen Spendern, die solche unvergesslichen Erlebnisse für unsere Kinder erst möglich machen.

    Ihr seid alle Helden – groß und klein!


    Hast auch du Lust, etwas zu bewegen?

    Linswege, Petersfeld, Burgforde und Linswegerfeld sind unsere Dörfer – und gemeinsam können wir sie jeden Tag ein bisschen besser machen.

    Feuerwehr bedeutet nicht nur retten und löschen. Es sind oft die kleinen Gesten, die das Große bewirken. Ein gemeinsamer Tag, an dem man lacht und anpackt. Das Gefühl, dazuzugehören. Teil von etwas zu sein, das größer ist als man selbst. Genau das macht unsere Feuerwehrfamilie aus – und genau das geben wir auch an unsere kleinsten Mitglieder weiter.

    Die Kinderfeuerwehr und die Feuerwehr Linswege freuen sich immer über Menschen, die anpacken wollen. Egal ob groß oder klein, egal ob mit Zeit, Herzblut oder Unterstützung:

    • Betreuer – die unsere kleinen Löschmäuse begleiten und fördern
    • Spender – die unsere Arbeit möglich machen
    • Kameraden – die aktiv für die Sicherheit unserer Orte einstehen

    Komm zu uns und hilf mit, einen Unterschied zu machen – für unsere Dörfer, für die Kinder, für uns alle.

  • Feuerwehrzeitung

    Feuerwehrzeitung

    Es war ein besonderer Nachmittag für die Freiwillige Feuerwehr Linswege: Mit freudiger Erwartung und einem breiten Lächeln im Gesicht machten sich einige unserer Kameradinnen und Kameraden gemeinsam auf den Weg zur Druckerei Heiler Siebdruck-Werbung GmbH – um dort etwas in Empfang zu nehmen, worauf viele von uns lange hingefiebert hatten. Die erste Feuerwehrzeitung der Feuerwehr Linswege seit dem Jahr 1985.

    Über 40 Jahre lang gab es keine eigene Zeitung, die über das Leben und Treiben unserer Feuerwehr berichtet hat. Nun liegt sie endlich in unseren Händen – gedruckt, getackert und bereit, in die Hände unserer Gemeinschaft zu gelangen. Der Moment, als die ersten Exemplare aus dem Karton kamen, war für uns alle unvergesslich.

    Ein Projekt, das Herzblut gekostet hat

    Hinter einer solchen Zeitung steckt weit mehr als man zunächst vermuten mag. Viele Stunden des Schreibens, Planens und Organisierens waren notwendig, um dieses Heft von der ersten Idee bis hin zum fertigen Druck zu bringen. Umso größer ist unsere Freude, das Ergebnis jetzt in den Händen halten zu können.

    Ein ganz besonderer Dank gilt daher den Schreiberinnen und Schreibern, die mit ihren Beiträgen, Berichten und Geschichten dieses Heft mit Leben gefüllt haben. Ihr habt Erinnerungen festgehalten, Ereignisse dokumentiert und der Feuerwehr Linswege damit ein Stück Geschichte bewahrt.

    Ebenso herzlich möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken, die dieses Projekt finanziell ermöglicht haben. Ohne eure großzügige Unterstützung wäre die Zeitung niemals gedruckt worden. Ihr habt gezeigt, dass der Zusammenhalt in unserer Gemeinde keine leeren Worte sind.

    Gemeinsam stark – damals wie heute

    Die Feuerwehr Linswege steht seit jeher für Kameradschaft, Einsatzbereitschaft und die enge Verbundenheit mit unserer Gemeinde. Mit der Feuerwehrzeitung möchten wir genau das sichtbar machen – für alle, die ein Teil davon sind, und für alle, die mehr über uns erfahren möchten. Wir hoffen, dass diese Zeitung nicht nur einmalig bleibt, sondern eine neue Tradition begründet, die in den kommenden Jahren fortgeführt wird.

    Interesse an der Feuerwehrzeitung?

    Wer ein Exemplar der Feuerwehrzeitung erhalten möchte, kann sich gerne bei uns melden. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag geben wir die Zeitung mit Freude weiter – solange der Vorrat reicht!

  • Einsatz: H1 – PKW Unfall

    Einsatz: H1 – PKW Unfall

    Am Nachmittag des 24. Februar 2026 wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf der Alpenrosenstraße alarmiert. Laut erster Meldung waren nach einem Unfall Betriebsstoffe aus Fahrzeugen ausgetreten.

    Unverzüglich rückten wir zur Einsatzstelle aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Auffahrunfall zwischen zwei größeren PKW handelte. Durch die Kollision waren Betriebsstoffe aus einem der Fahrzeuge ausgetreten und hatten sich bereits auf der Fahrbahn ausgebreitet. Da die Gefahr bestand, dass die Flüssigkeiten über den angrenzenden Graben weiter in die Umwelt gelangen könnten, war ein zügiges Eingreifen erforderlich.

    Zunächst sicherten wir die Einsatzstelle umfassend ab und sperrten die Alpenrosenstraße vollständig für den Verkehr. Anschließend begannen die Einsatzkräfte damit, die ausgetretenen Betriebsstoffe mit Bindemittel aufzunehmen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und die Umwelt zu schützen. Parallel dazu wurde die zuständige untere Wasserbehörde über die Lage informiert.

    Der Rettungsdienst war (wie auch die Polizei) bereits vor unserem Eintreffen an der Einsatzstelle und hatte sich um die Versorgung der beteiligten Fahrzeuginsassen gekümmert. Während der Maßnahmen unterstützten wir den Rettungsdienst und stellten gleichzeitig den Brandschutz sicher.

    Besonders hervorzuheben war das sehr gute Zusammenspiel aller eingesetzten Kräfte. Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und weitere beteiligte Stellen arbeiteten Hand in Hand und koordiniert zusammen. Durch die gute Zusammenarbeit konnten die notwendigen Maßnahmen zügig und effektiv durchgeführt sowie mögliche Umweltschäden schnell begrenzt werden.

    Nachdem die ausgelaufenen Betriebsstoffe aufgenommen und die verunfallten Fahrzeuge abtransportiert worden waren, bestand keine akute Gefahr mehr für Umwelt oder Verkehr. Im Anschluss übernahm eine beauftragte Spezialfirma die fachgerechte Reinigung der Fahrbahn. Nach Abschluss dieser Maßnahmen konnten wir die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die die Straße anschließend wieder für den Verkehr freigab.

    MeldungH1 – Betriebsstoffe nach VU
    Datum24.02.2026
    Alarmierung16:21 Uhr
    Einsatzende18:17 Uhr
    Mannstärke1/8 + (2 Nachfahrer)
    AGT-EinsatzNein
    TätigkeitAbstreuen und Sichern
    Anfahrtsweg3,1 Km ~ 4 min.