Am heutigen Morgen, um 8:14 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Linswege zu einem Einsatz im Löschbezirk alarmiert. Grund der Alarmierung war ein umgestürzter Baum, der eine Nebenstraße blockierte.
Unverzüglich machten sich unsere Einsatzkräfte auf den Weg zur Einsatzstelle. Vor Ort bestätigte sich die Meldung: Ein mittelgroßer Baum lag quer über die Straße und musste entfernt werden. Mit Motorsäge und Muskelkraft wurde der Baum zerkleinert und sicher von der Fahrbahn geräumt.
Dank des zügigen Einsatzes konnte die Straße bereits nach etwa 45 Minuten wieder freigegeben werden. Der Einsatz verlief problemlos und ohne Zwischenfälle.
Ein großes Dankeschön an die eingesetzten Kameradinnen und Kameraden für ihren engagierten Einsatz.
Nach dem Brand eines Wohngebäudes am Abend des 19.03.2025 wurde die Feuerwehr Linswege zur Übernahme einer Brandsicherheitswache an der Einsatzstelle angefordert.
Ziel einer solchen Maßnahme ist es, mögliche Glutnester im betroffenen Objekt frühzeitig zu erkennen und erneute Brandausbrüche zu verhindern. Bereits bei der ersten Erkundung durch unsere Kameraden wurde deutlich, dass noch umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig sein würden. Besonders schwer zugängliche Glutnester sowie immer wieder aufflammende Brandstellen innerhalb der Gebäudestruktur machten den Einsatz kräftezehrend und zeitintensiv.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin und wurden kontinuierlich von unserer Einheit begleitet und durchgeführt. Erst gegen 01:30 Uhr konnten unsere Kameradinnen und Kameraden durch Kräfte aus weiteren Feuerwehren abgelöst werden.
Solche Einsätze zeigen deutlich, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit über die Ortsgrenzen hinaus ist – und wie entscheidend auch vermeintlich „ruhigere“ Phasen eines Einsatzes wie die Brandsicherheitswache für den Gesamterfolg sind.
Zu einem schweren Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Linswege am 03.03.2025 alarmiert. Ein Pkw war frontal gegen einen Baum geprallt, die Fahrerin wurde dabei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle bot sich den Einsatzkräften ein klares Lagebild: Ein Pkw stand stark beschädigt direkt vor einem Baum, die Fahrerin war im Fahrzeug eingeschlossen und zeigte deutliche Anzeichen einer Verletzung. Krankenwagen und Notarzt waren bereits kurz vor der Feuerwehr eingetroffen und versorgten die Frau medizinisch – sie klagte über starke Schmerzen im Arm, ein Bruch konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Maßnahmen der Feuerwehr
Die Feuerwehr Linswege sicherte gemeinsam mit dem LF 20 der Feuerwehr Westerstede zunächst den Brandschutz. Parallel wurde die technische Rettung vorbereitet: Wir unterstützten die Westersteder Kameradinnen und Kameraden beim Aufbau und Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte.
In enger Absprache mit dem Rettungsdienst wurde eine seitliche Öffnung des Fahrzeugs vorgenommen, um eine möglichst schonende Rettung der Patientin zu ermöglichen. Dank des koordinierten Vorgehens konnte die Frau zügig und kontrolliert aus dem Fahrzeug befreit und zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben werden.
Nach dem eigentlichen Rettungseinsatz übernahmen wir noch Nacharbeiten, darunter das Austauschen von kontaminierten Materialien.
Ein Dank gilt allen eingesetzten Kräften für das besonnene und professionelle Handeln bei diesem nicht alltäglichen Einsatz. Wir wünschen der verletzten Person eine schnelle und vollständige Genesung.
Am Dienstag, den 11. Februar 2025, wurde die Feuerwehr Linswege zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen alarmiert. Der Unfall ereignete sich auf spiegelglatter Fahrbahn – plötzlich auftretende Glatteisbildung hatte für gefährliche Straßenverhältnisse gesorgt und den Einsatzverlauf erheblich beeinflusst.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war die Feuerwehr Westerstede bereits gemeinsam mit dem Stadtbrandmeister vor Ort. Die Lage gestaltete sich komplex: Ein Camper sowie ein Kranwagen waren schwer beschädigt. Auch ein Lkw mit Anhänger war in den Unfall verwickelt, wobei der Anhänger leicht deformiert wurde. Große Mengen an ausgelaufenem Getreide bedeckten die Straße. Zusätzlich herrschte durch das Glatteis akute Rutschgefahr – sowohl für den Verkehr als auch für die Einsatzkräfte. Der Verkehr staute sich in beide Richtungen erheblich.
Maßnahmen der Feuerwehr Linswege
Unsere Einheit übernahm zunächst die Absicherung und den vorbeugenden Brandschutz. Dazu wurden Kübelspritze, Feuerlöscher und ein Schnellangriff vom Löschfahrzeug bereitgestellt. In enger Zusammenarbeit mit den Kameradinnen und Kameraden aus Halsbek und Westerstede unterstützten wir bei der technischen Rettung, insbesondere bei der Entnahme von Geräten zur Hilfeleistung.
Einige unserer Kräfte waren zudem mit der Betreuung verletzter bzw. betroffener Personen beschäftigt. Während die Einsatzkräfte an einem stark deformierten Kranwagen arbeiteten, wurde unser Löschfahrzeug als Stütze eingesetzt, um mithilfe von Hebebändern die A-Säule abzusichern und ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen.
Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen unterstützten wir die Abschleppdienste, säuberten die Straße, und halfen bei der Wiederfreigabe des Verkehrs.
Ein Einsatz, der wieder einmal zeigt, wie wichtig eine schnelle und koordinierte Zusammenarbeit aller beteiligten Einheiten ist – insbesondere unter schwierigen Wetterbedingungen. Wir danken allen Kameradinnen und Kameraden sowie den weiteren Kräften für ihren professionellen Einsatz.
Am Donnerstag, den 04. Juli 2024, wurden wir gegen 15:50 Uhr zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Westersteder Ortsteil Linswege alarmiert.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass es im Dachbereich einer Biogasanlage zu einem Brandausbruch gekommen war. Aus bislang unbekannten Gründen hatte sich dort ein Feuer entwickelt, das Teile der grünen Dachabdeckung beschädigte. Durch den herrschenden Wind wurden Teile dieser Abdeckung auf benachbarte Gebäude geweht. Glühende Reste trafen dabei auch auf einen angrenzenden Kuhstall, wodurch ein zweiter Brand entfacht wurde.
Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der alarmierten Feuerwehren konnten beide Brände zügig unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Besonders erfreulich: Weder Menschen noch Tiere kamen zu Schaden. Rund 30 Rinder konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Auch sie blieben unverletzt.
Die Feuerwehr Linswege war gemeinsam mit den Wehren aus Hollwege, Halsbek, Ocholt-Howiek, Garnholt und Westerstede im Einsatz. Gemeinsam wurden umfangreiche Löschmaßnahmen durchgeführt, die Nachlöscharbeiten koordiniert und die Umgebung kontrolliert, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Aufgrund des Brandbildes und der möglichen Gefahren durch Biogas und brennbare Materialien war der Einsatz mit besonderer Vorsicht durchzuführen.
Ein großer Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die schnelle und professionelle Zusammenarbeit – und auch den aufmerksamen Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr umsichtiges Handeln.
In den frühen Morgenstunden wurden wir zu einem Brandeinsatz in die Neuenburger Straße alarmiert. Eine aufmerksame Krankenschwester hatte gegen 04:30 Uhr auf ihrem Heimweg offene Flammen unter einem Carport entdeckt und umgehend die Feuerwehr verständigt.
Als unsere Einheit als erste Wehr am Einsatzort eintraf, stand das Doppelcarport bereits in Vollbrand. Die Flammen hatten sich schnell auf die darin abgestellten Fahrzeuge ausgebreitet und drohten, auf die angrenzenden Wohngebäude überzugreifen. Trotz eines sofort eingeleiteten Löschangriffs konnte das Feuer nicht mehr rechtzeitig gestoppt werden, sodass die Doppelhäuser erheblich beschädigt wurden.
Glücklicherweise konnten alle 17 Bewohner frühzeitig gewarnt werden und sich in Sicherheit bringen. Niemand wurde verletzt. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufwendig, da das Feuer durch die enge Bebauung und die fortgeschrittene Brandausbreitung schwer zu kontrollieren war. Mehrere Wehren aus der Umgebung unterstützten die Löscharbeiten.
Wir sind erleichtert, dass alle Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten und niemand verletzt wurde. Dennoch steht für die betroffenen Familien ein schwerer Weg bevor, da ihre Häuser durch das Feuer unbewohnbar geworden sind. In solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig nachbarschaftlicher Zusammenhalt und Unterstützung sind. Wir wünschen den Betroffenen viel Kraft für die kommende Zeit.
Am Samstag, den 30. März 2024, wurde die Feuerwehr Linswege zu einem Einsatz mit dem Stichwort „Feuer 1 – unklare Lage“ alarmiert. Als Einsatzort wurde die Neuenburger Straße genannt.
Noch während der Anfahrt unserer Einsatzkräfte erfolgte jedoch die Entwarnung durch die Leitstelle: Es handelte sich nicht um ein bestätigtes Schadensereignis. Ein Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht erforderlich.
In solchen Fällen zeigt sich, wie wichtig ein funktionierendes Meldesystem und die enge Kommunikation mit der Leitstelle sind – sie ermöglichen ein schnelles Reagieren und verhindern unnötige Risiken für Einsatzkräfte und andere Verkehrsteilnehmer.
Der Einsatz wurde daraufhin noch auf der Anfahrt abgebrochen, und alle Fahrzeuge kehrten ohne weitere Maßnahmen zum Standort zurück.
Am Donnerstag, den 15. Februar 2024, wurde die Feuerwehr Linswege gegen 21:00 Uhr zu einer dringenden Hilfeleistung in Linswege alarmiert.
Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung trafen wir an der Einsatzstelle ein.
Vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus, dass die Wohnungstür zwischenzeitlich durch andere Personen geöffnet worden war. Eine unmittelbare Hilfeleistung durch die Feuerwehr war daher nicht mehr erforderlich.
Nach einer kurzen Lageerkundung und Rücksprache mit der Polizei sowie dem Rettungsdienst konnten wir den Einsatz beenden und wieder einrücken.
Am Sonntagabend, den 04. Februar 2024, wurde unsere Einheit gegen 18:10 Uhr gemeinsam mit der Feuerwehr Westerstede zu einem gemeldeten Fahrzeugbrand alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Kreuzungsbereich bei der Auf-/Abfahrt der BAB28 in Westerstede.
Bereits auf Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar, was auf einen fortgeschrittenen Brand hindeutete. Vor Ort bestätigte sich die Lage: Ein Pkw stand in Vollbrand. Die Fahrzeuginsassen hatten das Fahrzeug glücklicherweise bereits unverletzt verlassen, sodass sich die Maßnahmen der Feuerwehr voll auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten.
Die ersten Löschmaßnahmen wurden durch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Westerstede eingeleitet, die kurz vor uns am Einsatzort eingetroffen waren. Unsere Aufgabe bestand zunächst darin, den Kreuzungsbereich Ammerlandallee / Langebrügger Straße abzusichern, um eine sichere Einsatzabwicklung zu ermöglichen und die Einsatzkräfte vor Ort zu schützen.
Nachdem die Löschmaßnahmen Wirkung zeigten und der Brand weitestgehend unter Kontrolle war, unterstützten wir die Kräfte aus Westerstede bei den Aufräumarbeiten.
Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindert und der Einsatz zügig abgeschlossen werden. Die Zusammenarbeit zwischen den eingesetzten Feuerwehren funktionierte reibungslos und routiniert.
In der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember 2023 wurde die Feuerwehr Linswege erneut zu einem Einsatz gerufen, um technische Hilfeleistung in der Nachbargemeinde Uplengen zu leisten. Die Einsatzmeldung lautete, dass ein Deich in der Nähe einer Ortschaft zu brechen drohte, was eine akute Gefahr darstellte.
Mit vereinten Kräften und einem imposanten Einsatzteam, bestehend aus 450 Einsatzkräften und Hunderten freiwilligen Helfern, gelang es, den Deich mit über 2000 Sandsäcken zu verstärken. Diese koordinierte Aktion ermöglichte es, die drohende Gefahr abzuwenden und das bedrohte Dach zu stabilisieren.
Der Kreisfeuerwehrsprecher gab an, dass die Lage nach dem erfolgreichen Einsatz weiterhin angespannt blieb. Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) blieben vor Ort, um die Situation im Auge zu behalten und bei Bedarf weitere Maßnahmen zu ergreifen.
Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit von Feuerwehr, THW und freiwilligen Helfern zeigte erneut die Entschlossenheit und den Zusammenhalt in Zeiten akuter Gefahren. Die Feuerwehr Linswege bedankt sich bei allen Einsatzkräften und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Bereitschaft, in dieser herausfordernden Lage schnelle und effektive Hilfe zu leisten.