Großübung in Ihorst

Großübung in Ihorst

Am Donnerstagabend stellten sich zahlreiche Feuerwehren aus der Region einer anspruchsvollen und realitätsnahen Gemeindeübung in Ihorst. Auch unsere Kameradinnen und Kameraden waren mit dabei, um unter nahezu echten Einsatzbedingungen ihr Können unter Beweis zu stellen.

Ein herausforderndes Einsatzszenario

Das Übungsszenario stellte die Einsatzkräfte vor vielfältige Herausforderungen: Eine Verpuffung in einer Werkstatt hatte einen Brand ausgelöst, in den angrenzenden Hallen drohte das Feuer sich auszubreiten. Gleichzeitig waren Personen vermisst, die gerettet werden mussten. Um die Lage noch komplexer zu gestalten, wurde ein Unfall zwischen einem Pkw und einer Landmaschine simuliert, während an anderer Stelle Gefahrgut austrat und ein Holzstapel einstürzte.

Unsere Feuerwehr war dabei insbesondere mit der Brandbekämpfung und Menschenrettung beauftragt. Unterstützt von weiteren Wehren mussten verletzte Personen gefunden, versorgt und in Sicherheit gebracht werden. Die Einsatzkräfte setzten dazu Atemschutzgeräte ein und arbeiteten sich durch dichten Rauch, während parallel die Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke sichergestellt wurde.

Wichtige Erkenntnisse für den Ernstfall

Während der Übung kam es immer wieder zu neuen Herausforderungen, die schnelle Entscheidungen und eine enge Abstimmung zwischen den beteiligten Feuerwehren erforderten. Genau das macht solche Großübungen so wertvoll: Sie helfen uns, Abläufe zu optimieren, die Kommunikation zu verbessern und Routine für den Ernstfall zu gewinnen.

Ein besonderer Dank geht an die Organisatoren dieser Übung sowie an den Lohnbetrieb Geveke, der sein Gelände und Maschinen für dieses realistische Szenario zur Verfügung gestellt hat.

Mehr Details, Bilder und Lagekarten zur Übung findet ihr auf der Seite des Oldenburgischen Feuerwehrverbands e.V.

Solche Übungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Feuerwehrarbeit – und wir sind stolz darauf, Teil dieser starken Gemeinschaft zu sein!